Je stärker die Vielfalt - desto sicherer der Frieden

Protestaktion am Landtag

Aktivist_innen vieler Brandenburger Organisationen, u.a. vom Landesverband AndersARTiG, der Naturfreundejugend Brandenburg, der Queeren Hochschulgruppe der Universität Potsdam – UPride, des Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg,  des Potsdamer Mädchentreffs Zimtzicken, des Bildungs- und Aufklärungsprojektes „Bildung unterm Regenbogen“, der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg, der Initiative Lesben gegen Rechts, vom Regenbogencafé Falkensee sowie engagierte Potsdamer_innen, standen heute am 25. September 2019 zur konstituierenden Sitzung des Landtages Brandenburg vor dem Fortuna-Portal in Potsdam, um unter der Flagge des Regenbogenkombinates Brandenburg gegen den Ungeist von Faschismus, Ausgrenzung und Menschenfeindlichkeit, der mit den 23 Abgeordneten der AfD in den Landtag einziehen wird, zu protestieren.

Hierzu erklärt Nadine Bochert-Apfelbacher vom Bildungs- und Aufklärungsprojekt
„Bildung unterm Regenbogen“ des Landesverbands AndersARTiG:

„Die Partei, die sich gerne das Image bürgerlicher Provenienz gibt, hat dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in den vergangenen Jahren schweren Schaden zugefügt und durch ihre Sprache und ihr Handeln ganze Diskurse verschoben und Positionen sagbar gemacht, die einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft unwürdig sind. Auch wenn wir hinnehmen müssen, dass diese Partei und ihre Abgeordneten nach Recht und Gesetz gewählt wurden, werden wir uns nicht abhalten lassen, deren Handlungsweisen zu kritisieren und als das darzustellen, was sie sind: Der Versuch, das Land zu spalten und das Recht des sog. Stärkeren als Maxime der Politik wieder salonfähig zu machen.“ [Potsdam, den 25. September 2019]

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